„Mein Beckenboden ist bestimmt zu schwach."
Diesen Satz hören wir häufig. Zum Beispiel nach einer Geburt, bei Inkontinenz, einem Druckgefühl im Becken oder wenn sich die Körpermitte auch Monate später noch nicht wieder stabil anfühlt.
Aber ganz so einfach ist es häufig nicht.
Ein Beckenboden kann tatsächlich zu wenig Kraft entwickeln. Er kann aber auch schlecht koordinieren, nicht zum richtigen Zeitpunkt reagieren oder Schwierigkeiten haben, wieder vollständig zu entspannen. Gleichzeitig spielen Bauchmuskulatur, Atmung, Druckregulation, Haltung, Becken, Steißbein und die Lage und Beweglichkeit der Beckenorgane eine Rolle.
Und manchmal bestehen überhaupt keine Beschwerden. Auch dann kann die Frage entstehen: Ist mein Körper eigentlich wieder ausreichend belastbar? Kann ich bedenkenlos wieder laufen, springen, schwer trainieren oder meinen Sport aufnehmen?
Genau deshalb beginnen wir bei unserem Bauch- und Beckenboden-Check-up nicht sofort mit Übungen. Wir schauen zuerst genau hin.