In der Osteopathie arbeiten wir grundsätzlich mit dem, was die Anatomie, Physiologie und Neurologie des Körpers uns vorgeben. Die meisten der hier beschriebenen Mechanismen – Atmung, Zirkulation, Faszien, Organbeweglichkeit, Haltung, segmentale Nervenverbindungen – sind keine speziellen „osteopathischen Ideen“, sondern gehören zum medizinischen Grundlagenwissen.
Osteopathie bedeutet, dieses Wissen mit den Händen wahrzunehmen und therapeutisch umzusetzen. Nur wenige Aspekte, wie das Konzept der fünf Diaphragmen, sind zusätzliche osteopathische Modelle, die das Zusammenspiel des Körpers erklären. Sie bauen auf den medizinischen Grundlagen auf und erweitern sie funktionell.