in Hannover & Hemmingen

Geburtsvorbereitende osteopathische Behandlung ab 37+0 SSW

Viele Schwangere wünschen sich in den letzten Wochen vor der Geburt eine sanfte Unterstützung, um ihren Körper bestmöglich auf die bevorstehende Geburt einzustellen. Gerade in dieser Phase verändert sich vieles: Das Kind wird schwerer, der Bauch nimmt mehr Raum ein, Strukturen wie Becken, Wirbelsäule, Brustkorb oder Zwerchfell stehen unter hoher Belastung, und gleichzeitig beginnt der Körper, sich auf die Geburtsarbeit vorzubereiten. Unser Team in Hannover und Hemmingen ist seit vielen Jahren auf die osteopathische Begleitung in der Schwangerschaft und in der frühen Nachgeburtszeit spezialisiert. Neben der Behandlung typischer körperlicher Beschwerden bieten wir eine gezielte, geburtsvorbereitende osteopathische Behandlung an, die ab 37+0 Schwangerschaftswoche sinnvoll ist – also ab dem Zeitpunkt, an dem das Baby offiziell termingerecht ist und viele Frauen sich innerlich auf die Geburt einstellen.
Bauchmuskelaktivierung in der Rückbildung
Sanfte Techniken zur Unterstützung von Beweglichkeit und Wohlbefinden im Becken- und Wirbelsäulenbereich

Warum osteopathische Unterstützung am Schwangerschaftsende sinnvoll ist

Die geburtsvorbereitende Osteopathie versteht sich als eine begleitende, unterstützende Maßnahme, die den natürlichen Prozessen im Körper Raum geben kann. Sie ersetzt keine medizinische Untersuchung und trifft keine Aussagen über den individuellen Geburtsverlauf. Ziel ist vielmehr, den Körper dabei zu unterstützen, möglichst frei von Einschränkungen zu sein, damit er seine natürlichen physiologischen Abläufe gut entfalten kann.

Welche Strukturen im Fokus stehen

In der Behandlung schauen wir deshalb zunächst, welche Strukturen im Verlauf der Schwangerschaft besonders beansprucht worden sind. Häufig betreffen diese Belastungen den unteren Rücken, die Lendenwirbelsäule, das Kreuzbein, die Iliosakralgelenke, das Becken oder den Beckenboden. Auch der Brustkorb, die Rippen und das Zwerchfell spielen eine wichtige Rolle, da sie maßgeblich an Atmung, Haltung und Druckverhältnissen beteiligt sind. In diesen Bereichen können sich im Laufe der Schwangerschaft Spannungen und Bewegungseinschränkungen entwickeln, die wir mit sanften osteopathischen Techniken adressieren, um Beweglichkeit, Gleichgewicht und funktionelle Freiheit zu unterstützen.
Ricarda Kekert TriPhysio
Sanfte osteopathische Techniken – Entlastung von Rücken und Becken in der Seitenlage für mehr Beweglichkeit und Komfort in den letzten Schwangerschaftswochen
Vegetatives Nervensystem & Geburtsbereitschaft
Ein weiterer Schwerpunkt ist die vegetative Regulation. Viele Schwangere berichten davon, dass sie sich in den letzten Wochen vor der Geburt gleichzeitig voller Vorfreude und dennoch angespannt fühlen. Das vegetative Nervensystem befindet sich oft in einer Mischung aus Aktivität und Erwartung. Eine osteopathische Behandlung kann hier regulierend wirken, indem sie dem Körper hilft, in mehr Ruhe, bessere Atmung, innere Stabilität und ein Gefühl von Geburtsbereitschaft zu kommen – ohne dabei den Geburtsbeginn beeinflussen zu wollen.
Individuelle Wirkung
Am Ende der Behandlung widmen wir uns besonders dem Zusammenspiel zwischen mütterlichem Körper und der Position des Kindes. Dabei achten wir selbstverständlich auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen. Eine direkte Behandlung des ungeborenen Kindes ist nicht vorgesehen; stattdessen arbeiten wir ausschließlich über den mütterlichen Körper. Das bedeutet: Wir überprüfen, wie frei das Becken eingestellt ist, wie sich die umliegenden Strukturen bewegen, und ob sich kleine Spannungen lösen lassen, die der kindlichen Positionierung über die mütterlichen Strukturen mehr Raum geben können. Die Impulse sind sehr sanft und unterstützen die Bedingungen, unter denen das Kind seine natürliche Position finden kann – ohne irgendeine Form der Manipulation oder Einflussnahme auf medizinische Abläufe.
Zusammenspiel von mütterlichem Körper & kindlicher Position
Viele Schwangere berichten nach einer solchen Behandlung, dass sie freier atmen können, sich beweglicher fühlen oder eine Entspannung im unteren Rücken und Beckenbereich wahrnehmen. Andere beschreiben einen ruhigeren vegetativen Zustand oder ein Gefühl von innerer Ordnung. Diese Erlebnisse sind sehr individuell und verstehen sich nicht als Vorhersage oder Versprechen für den Geburtsverlauf, sondern als persönliche Rückmeldungen, die zeigen, wie wohltuend eine solche Begleitung empfunden werden kann.
Auch nach ET sinnvoll
Wichtig ist auch: Eine geburtsvorbereitende osteopathische Behandlung kann nicht nur vor dem errechneten Termin, sondern ebenso nach dem ET sinnvoll sein – zum Beispiel, wenn eine Einleitung bevorsteht oder bereits im Raum steht. Viele Frauen entscheiden sich gerade dann für einen Termin oder wiederholen eine vorherige Behandlung. Der Gedanke dahinter ist, dem Körper noch einmal die Möglichkeit zu geben, kleine funktionelle Einschränkungen zu lösen, Spannungen zu regulieren und das Becken bestmöglich auszurichten. Manche Frauen erleben diese Phase als eine Art „letzten Feinschliff“ – nicht im Sinne eines Versprechens, sondern als Chance, dem eigenen Körper nochmal Aufmerksamkeit und Unterstützung zu schenken, bevor eine medizinische Einleitung erfolgt.
Termin & Ablauf
Fazit
Für viele Frauen ist die geburtsvorbereitende Osteopathie eine Möglichkeit, die letzten Schwangerschaftswochen – oder auch die Zeit nach dem errechneten Termin – bewusster zu erleben, sich körperlich und vegetativ zu entspannen und mit einem guten Gefühl in die neue Lebensphase zu starten. Wenn du Fragen hast oder einen Termin vereinbaren möchtest, kannst du dich jederzeit an unser Team wenden – wir begleiten dich gern in dieser besonderen Zeit.
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